Sonntag, 11. Februar 2018

Zwei Kunstwerke, schneebedeckte Berge und Marrakesch

Hallo Ihr Lieben,

meine Mutter hat mir mal wieder ein paar taufrische Neuigkeiten aus Marokko per Whats App durchgetickert. Das Ganze wird natürlich wieder mit vielen Bildern begleitet. Dann legen wir mal los:


Damit Uschi und Reinhold eine Erinnerung an diese schöne, 4-monatige Marokko-Rundreise mit nach hause nehmen können, haben sie auf ihrem Wüstenmobil zwei Kunstwerke verewigen lassen. In Marokko gibt es viele Möglichkeiten, so etwas machen zu lassen und die beiden haben sich für den oben abgebildeten Künstler namens Khalil entschieden und für die beiden Bilder, die ich Euch gleich im Anschluss zeige. Uschi hat sich die Karawane gewünscht und Reinhold hat sich für die typisch marokkanischen Augen entschieden. Natürlich hatten die beiden anfangs ein bisschen Angst, dass die beiden Bilder auch schön werden. Aber sie sind vom Endergebnis begeistert und sehr zufrieden damit. Nun möchte ich Euch nicht weiter auf die Folter spannen. Hier seht Ihr nun den Entstehungsprozess der beiden Kunstwerke:







Hier seht Ihr nun das Kunstwerk mit der Karawane, dass sich Uschi gewünscht hat. Der Künstler war einen kompletten Tag damit beschäftigt und zum Ende hin hat es sogar noch angefangen zu regnen. Meine Eltern haben aber zum Glück eine Plane dabei und konnten es somit gut abdecken.






Und hier sind die typisch marokkanischen Augen zu bewundern, die sich Reinhold gewünscht hat. Mit diesem Bild war der Künstler natürlich auch einen kompletten Tag beschäftigt.

Ich finde beide Bilder superschön und freu mich schon drauf, Sie live bewundern zu dürfen, wenn Uschi und Reinhold Ende März -erstmal wieder- nach hause kommen.

Das Wetter war die letzten Tag 'im Land' nicht so gut. Daher sind meine Eltern nach Agadir gefahren. Etwas außerhalb haben sie einen sehr schönen Campingplatz gefunden, auf dem sie 5 Nächte gestanden haben. Auf dem Platz waren sehr viele nette Leute: Viele französische und auch viele deutsche Camper.




Gestern sind meine Eltern dann nach Marrakesch gefahren.


Auf dem Weg Richtung Marrakesch sieht man am Straßenrand immer wieder mal Apfelsinenverkäufer. Man muß dann allerdings direkt so einen großen Sack kaufen. Reinhold isst ja schon wirklich große Portionen Obst.... aber DAS ist dann doch dezent zuviel.



Eigentlich war geplant, dass Uschi und Reinhold über die Berge nach Marrakesch fahren. Aber wie auf den beiden Bildern zu sehen: Sie waren schneebedeckt und somit konnten sie nicht die Route über die Berge nehmen. Allerdings war die Fahrt nach Marrakesch trotzdem wunderschön: Die schneebedeckten Berge, der blaue Himmel, die Landschaft: Ein Träumchen.

Die beiden sind gut in Marrakesch angekommen. Sie befinden sich jetzt mitten in der Stadt und stehen auf einem bewachten Parkplatz. In der Nähe befindet sich der Djeema el Fna - der zentrale Marktplatz in Marrakesch. Für heute haben meine Eltern einen Ausflug in die Medina (Altstadt) geplant. Das Wetter ist wieder wunderschön: Temperaturen von 18-20 °C und steigend sind keine Seltenheit.



Zum Abschluss noch zwei Bilder aus Agadir. Da sind die beiden den Strand entlang gelaufen und waren lecker Pizza essen.

Habt einen schönen Tag. Sobald es neue Bilder und Infos von den beiden Urlaubern gibt, melde ich mich wieder.

Herzliche Grüße sendet Euch
Sabrina




Sonntag, 4. Februar 2018

Bunte Felsen, Palmen und Mandelbäume

Halli Hallo Hallöle!

Heute möchte ich Euch mal wieder mit den aktuellsten Neuigkeiten von Uschis und Reinholds Reise versorgen:




Die beiden haben im Internet gelesen, dass in Tafraoute sehr schönes Wetter sein soll. Daher sind sie dorthin gefahren.


Das hier ist ihr Übernachtungsplatz. Der Platz ist traumhaft schön. Allerdings standen dort viele junge Franzosen, die bis nachts um 3 Uhr sehr laut Musik gehört haben. Daher haben die beiden leider sehr schlecht geschlafen.









Genau an diesem Platz -zwischen den bunten Felsen- standen meine Eltern vor 4 Jahren schon mal. Allerdings damals noch mit einem anderen Wüstenmobil.

Bunte Felsen? Wie kommt's? Wird sich jetzt sicher der/die ein oder andere fragen: Im Jahr 1984 hat der belgische Künstler Jean Veráme diese Felsen bunt ansprühen lassen. Über Sinn und Unsinn dieser Aktion lässt sich streiten.




Vor 3 Tagen waren Uschi und Reinhold an den bunten Felsen und vorgestern haben sie eine 100 km lange Rundfahrt durch ein traumhaft schönes Tal gemacht. Überall waren ganz viele Palmen zu sehen.


Man sieht auch immer mal wieder Mandelbäume, die anfangen zu blühen.





Vorletzte Nacht haben die beiden am Ortsrand von Tafraoute übernachtet. Dort standen auch noch viele weitere Autos. Der Platz ist riesengroß und abends kommt ein Mann und kassiert 1,50 €. Diesmal war es eine absolute ruhige Nacht. Uschi hat mir sehr von diesem Platz vorgeschwärmt. Er soll wunderschön sein und man kann sich gar nicht satt sehen. Ich denke, die wahre Schönheit dieser Natur kann man mit den Bildern gar nicht zu 100% widerspiegeln.


Das hier war z.B. gestern früh der Blick auf den Mond.



Und das hier ist ein Nomadenzelt. Kilometerweit ist nichts zu sehen und dann dieses Zelt, mitten in der Wildnis - irgendwo im nirgendwo.


Hier sieht man auch mal wieder Ziegen, die sich am Argan-Baum satt futtern.


Und last but not least hier nochmal eine kleine Auswahl an leckeren Torten/Desserts. Diese große Portion haben meine Eltern aber nicht alleine gegessen. Sie haben mal wieder ein nettes Paar kennengelernt. Die beiden hatten eine tolle Kaffeemaschine und meine Eltern haben sich dann um den dazugehörigen Kuchen gekümmert.

Da es kälter werden soll, fahren Uschi und Reinhold heute wieder weiter. 150 km werden sie zurücklegen mit ihrem LEO, damit sie wieder gutes Wetter und strahlenden Sonnenschein genießen können.

Nun bleibt mir nur noch, Euch einen schönen und entspannten Sonntag zu wünschen bzw. generell einen schönen Tag (ich weiß ja nicht, wann das hier gelesen wird).

Liebe Grüße sendet Euch
Sabrina





Mittwoch, 31. Januar 2018

Frische Erdbeeren, traumhafte Sonnenuntergänge und mehr Meer

Hallo Ihr Lieben!

Meine Mutter hat mir mal wieder Bilder und Neuigkeiten aus Marokko gesendet, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte:


Das hier ist ein schöner Platz in Sidi Ifni am Meer, an dem Uschi und Reinhold mit ihrem LEO für 3 Tage standen. Sie hatten sehr nette Nachbarn und meine Mutter hat sogar eine Friseurin gefunden, die ihr für nur 5€ die Haare geschnitten hat. Mein Vater lässt seinen Weihnachtsmann-Bart ja wachsen, bis er wieder zuhause ist. Das ist schon Tradition und wird jedes Mal so gemacht. Ganz egal, wie viele Monate die beiden unterwegs sind.






Ganz in der Nähe ihres Platzes konnte man 2 km den Strand entlang laufen. Durch dieses Felsentor, welche auf den beiden Bildern zu sehen ist, konnte man durchgehen. Allerdings hat Uschi sich da dezent beeilt. Denn Reinhold hat ihr vorher erzählt, dass so ein Felsentor -dass sich weiter hinten befand- schon mal eingestürzt ist.



Dann sind sie schön die Küste entlang gefahren und wollten sich auf einen Campingplatz stellen. Allerdings war der so unhübsch, dass sie sich einfach daneben gestellt haben. Sie brauchen ja keinen Strom und haben Solarzellen auf dem Dach und ansonsten haben sie auch alles dabei und sind bestens versorgt sprich müssen nicht zwingend auf einen Campingplatz. In der einen Nacht war so ein starker Wind, dass Uschi so gut wie gar nicht schlafen konnte. Die beiden haben zwar häufig sehr schönes Wetter. Aber ab und zu ist es auch mal kalt oder bewölkt.


Sowas gönnen sich die beiden auch hin und wieder. Zwei sehr leckere Teilchen für insgesamt nur einen Euro.


Und wunderschöne Sonnenuntergänge direkt am Meer -so wie diesen hier- können Uschi und Reinhold auch immer wieder mal bewundern.


Frische Erdbeeren haben die beiden sich gestern auch schon schmecken lassen. Beneidenswert oder?


Derzeit sind die beiden in Tiznit auf einem Campingplatz - außerhalb der Stadt. Neben Uschi und Reinhold steht ein Schweizer Pärchen und ansonsten sind so gut wie nur französische Mitmenschen auf dem Platz. Generell sind scheinbar sehr viele Franzosen unterwegs bzw. auf den verschiedenen Campingplätzen, auf denen die beiden schon standen.



Gestern mittag haben sie - außerhalb des Campingplatzes - mal ein bisschen die Umgebung erkundet. Dabei haben sie diese kleinen Backhäuschen entdeckt, in denen frisches Brot gebacken wird.

Eigentlich wollten sie nach Tafraoute, aber da es dort momentan sehr kalt ist (so um die 7 °C ca.) bleiben sie doch noch etwas an der Küste, bis das Wetter wieder besser wird.

Ansonsten sind die beiden gesund, quietschfidel und es geht ihnen gut. Ich soll liebe Grüße ausrichten an Freunde, Verwandte und alle, die ihre Reise mitverfolgen.

Herzliche Grüße auch von mir - Sabrina